Die kaputte Generation: Eine Diskussion mit Benedikt Herles

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Eigentlich hätte es eine langweilige Debatte werden müssen. Benedikt Herles, geläuterter Unternehmensberater und Buchautor, war an der Zeppelin Universität geladen, um über seine Kritik an der kaputten Wirtschaftselite zu diskutieren. Während andere die „Global Leaders of Tomorrow“ bauen möchten, hat es sich die Privatuniversität am Bodensee zur Aufgabe gemacht, „verantwortungsbewusste EntscheiderInnen und kreative GestalterInnen“ auszubilden und arbeitet aktiv daran, dass sich Querdenker auch tatsächlich für diese Universität entscheiden. Die Einleitung von Herles’ Buch liest sich wie die Informationsbroschüre für ZU-Studienbewerber ohne akademischen Unterbau. Es besteht Konsens.

Tatsächlich geriet er aber in ein Kreuzfeuer persönlicher Kritik. Eine Kommilitonin wollte wissen, warum er sich denn beschweren würde, er hätte schließlich nichts geändert. Sein persönliches Risiko, die Beraterwelt in aller Deutlichkeit zu kritisieren, sei doch gleich Null, denn: „Sie sind doch ein gutausgebildeter junger Mann“, belehrte eine Studentin großmutterhaft. Ein Bachelor-Erstsemester stellte fest, Herles wirke auf ihn wie jemand, der „fast aus der WHU herausgeflogen wäre und es bei der Unternehmensberatung nicht geschafft hat“. Die Kommentare reihten sich ein in einen Kanon von Vorwürfen der persönlichen Vorteilsnahme, mangelnden Debattenkompetenz und naiven Polemik. Wie konnte ein vermeintlicher Konsens eine solche Debatte entfachen?

Der Unterschied zwischen Mintzberg, Pispers und Herles

Herles hat ein Buch geschrieben, das mit seiner Alma Mater, einer Kaderschmiede für „BWL-Schnösel“, abrechnet und mit seinem alten Arbeitgeber, einer Unternehmensberatung, hart ins Gericht geht. In seinen Interviews berichtet Herles von seinen Erfahrungen und wiederholt gebetsmühlenartig die Grundthesen seines Buches. Das ist so revolutionär, dass ein etabliertes Wirtschaftsblatt wie das Wall-Street Journal positiv über ihn berichtet und selbst Wendelin Wiedeking lobende Worte findet. Henry Mintzberg kann das akademischer und Volker Pispers lustiger.
 
Herles hat aber auch mit einer Profession gebrochen, die in der deutschen Wirtschaft enger verwoben ist als europäische Monarchenhäuser im Hochmittelalter. Das ist ein relativ hohes Risiko für jemanden, der sieben Jahre damit verbracht hat, sich auf einen anspruchsvollen Job in der Wirtschaft vorzubereiten. Absolut ist jedoch das Gefühl, sich dem Risiko auszusetzen, das persönliche Umfeld, den sozialen Status und die Annehmlichkeiten zu verlieren, unabhängig davon, aus welcher sozialen Schicht man tatsächlich herausfliegt. Wichtig ist die Erkenntnis, dass bei Herles ‚Skin in the game‘ ist, wie Nassim Taleb sagen würde. Herles’ Vorteile durch die Veröffentlichung des Buches sind überschaubar und seine persönliche Kompetenz unzweifelhaft.
 
Warum reagiert eine Gruppe von Studenten so gereizt auf Herles, während eine Vorlesung über Mintzbergs Thesen nur müdes Gähnen hervorrufen würde?

Wrong Turn

Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas hätte zu dieser Debatte einiges zu sagen gehabt. Es ist das eine, wenn eine Debatte einen sprachlichen Mob entwickelt und es ist das andere, diesen zuzulassen. Die Moderation entschied sich für letzteres und steuerte ihrerseits noch Thesen auf dem Niveau der BILD-Zeitung bei. Dagegen wirkten die Andeutungen des Gesprächspartners, dass Herles’ Medialisierungsdrang aus elterlichem Hause stamme und das altväterliche Zugeständnis, dass einige Aspekte ja durchaus akademische Relevanz haben, fast schon moderat.
 
Es ging schon lange nicht mehr um die inhaltliche Kritik an einem Debattenbeitrag, sondern um die Diskreditierung eines Redners. Auf rhetorischer Ebene wurden alle Register gezogen: Scharfe Unterstellungen werden auf akademischer Metaebene wolkig verpackt, persönliche Herabsetzungen in das Geschenkpapier einer Frage gewickelt oder Herles einfach direkt und plump beleidigt. Ich wäre nicht überrascht gewesen, wenn in alter Springer-Manier auch ein „ungepflegtes Äußeres“ bemängelt worden wäre. 
 
Und das nur, weil sich dieser 29-jährige erdreistet, eine Meinung zu haben, während alle anderen immer eine Lösung finden müssen.

Empört euch!

Herles’ Buch ist in erster Linie ein Protest gegen die Verhältnisse, die er in seinem Umfeld erlebt hat. Diese Lockerungsübung in Sachen Widerstand ist eine der ersten Publikationen eines Vertreters unserer Generation, die nennenswerte Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Es ist eine verzagte Antwort auf die Aufforderung des leider dieses Jahr verstorbenen Widerstandskämpfers Stéphane Hessel: „Empört Euch!“.
 
Hessel forderte unsere Generation in seiner Streitschrift ausdrücklich dazu auf, endlich eines der „absolut konstitutiven Merkmale des Menschen“ zu nutzen: „die Fähigkeit zur Empörung und damit zum Engagement“. Keine Konsenskultur und lösungsorientierte Selbstbeschäftigungsmaßnahmen, sondern hartnäckiger, ausdauernder Widerstand gegen Missverhältnisse in der Gesellschaft.
 
Dieser Protest kommt aus dem subjektiven Empfinden heraus, ohne akademisches Fallnetz oder rationale Ist-Analyse. Sie hat Legitimität aus sich selber heraus.

Und deshalb mach ich jetzt hier diesen Tisch kaputt

Benedikt Herles wurde eben dieses Recht abgesprochen und das empört mich bis jetzt! Nicht seine Thesen oder seine Person standen zur Debatte, sondern der Protest als Ausdrucksmittel unserer Generation. Was von Protest zu halten ist, wurde explizit klargestellt. Du darfst alles tun, aber wehe dem, der sich beschwert.
 
Ich habe keinen Bock auf Kommilitonen, die akademisch daher quatschen und nach getaner Inszenierung ihren Rotwein schlürfen gehen. Mich kotzen Diskussionen an, bei denen jeder was beizutragen hat, aber keiner die Suppe auslöffelt.
 
Während der Veranstaltung habe ich gehofft, dass Herr Herles einfach mal aufsteht, ein Beil zückt und diesen scheiß Tisch kaputt macht, bei dieser scheiß Diskussion.
 
Aber seien wir mal ehrlich – Benedikt Herles ist kein Nikel Pallat und erst recht kein Rudi Dutschke. Benedikt Herles ist das Maximum, was unsere Generation an Protest verträgt.

 

20 Gedanken zu „Die kaputte Generation: Eine Diskussion mit Benedikt Herles“

  1. Wenn selbst an solchen „Elite“ Schulen auf derart niedrigem und persönlichem Niveau diskutiert wird, sehe ich schwarz für dieses Land. Den Begriff „Ad Hominem“ sollten akademisch gebildete Menschen kennen und das Entsprechende tunlichst meiden.

  2. Ich hatte mich auf eine spannende und vor allem konstruktive Debatte zu Herles Kernthesen eingestellt und gefreut, war jedoch extrem enttäuscht über den Verlauf des Abends. Das kritische und reflektierte Denken der ZU Studenten wird allzu oft gelobt. Mir erschien es jedoch teilweise fast so, als hätten sich manche Studenten nur des Kritisierens halber gemeldet und nicht aus ernsthaftem Interesse an einem ehrlichen und sinnvollen Gespräch. Die persönlichen Angriffe waren beschämend und vom ZU Spirit war wenig bis gar nichts zu spüren. Die Moderatorin, deren Aufgabe normalerweise eine einigermaßen neutrale Führung durch das Gespräch gewesen wäre hat ihre Aufgabe gänzlich missverstanden und vor allem die durchweg negativen Video Kommentare am Anfang waren wirklich daneben.

  3. es waren keine negativen kommentare, sondern kritische. meist mit fragezeichen. viele stellen die authentizität des buches in frage, das ist duchaus legitim. man darf nicht vergessen, dass herles im buch sehr stark gegen seine uni hetzt – und das, ohne vorher nach anderen problemlösungen zu suchen – die es an unis gibt, ohne gleich verwiesen zu werden. die hauptschuldigen seien die „kaderschmieden“, die unis. man fragt sich, warum er das nicht schon vorher bemerkt. er hat sich von der whu distanziert: es war ihm zu kennzahlenorientiert und die leute zu karriereorientiert. dass er dann aber an der ebs promoviert ist fraglich.
    sicherlich hetzt er auch gegen die abläufe in beratungen. spannend in dem zusammenhang übrigens der dialog zwischen jansen und herles. J: als berater hatte ich manchmal schlaflose nächte, weil ich nicht wusste, ob ich dem kunden das richtige rate und da hängen existenzen dran. H: ja, also das schlimmste, was passieren kann, ist ja den job zu verlieren (alles frei zitiert).
    außerdem: ein buch zu schreiben, das offenbar dem trend der anti-privatuni-haltung entspricht, ist jetzt nicht so ein massiver schritt. wer das buch gelesen hat, erkennt, dass es schlecht recherchiert ist und das absolut nichts neues darin steht. ihn deshalb für seine „kritische“ haltung so in den himmel zu loben, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

    dennoch: die meisten reaktionen aus dem publikum waren nicht nur redundant, sondern auch im ton nicht angemessen, teilweise arrogant.

  4. frage an den autor: warum hast du dich denn nicht hingestellt und gefragt, ob er seine thesen aus dem buch nicht mal vorstellen kann? darauf aufmerksam gemacht, dass seine person viel zu sehr im mittelpunkt steht, als die thesen, die dich interessieren.

    warst du nicht mutig genug, weil du wenige auf deiner seite geahnt hast?

    keiner von denen, die sich jetzt so stark für die falsche richtung der diskussion aussprechen, haben sich bei der debatte zu wort gemeldet. warum denn nicht?

  5. Hallo, ich bin einer der „durchweg negativen“ Video-Kommentare. Warum waren meine Fragen genau daneben? Und sind sie beantwortet worden? Würde mich interessieren…

    Peace,
    Max

  6. Was mich als „externer“ eigentlich am meisten überrascht hat: Obwohl Herles inhaltlich genau dem entspricht für das die ZU/ZU'ler gerne stehen würden, wird seine Art des Engagements nicht akzeptiert. Es ist in FN anscheinend in Ordnung (und gerne gesehen), einen weiteren unbedeutenden NGO zu gründen, aber es ist NICHT in Ordnung mit einem kritischen Buch echte Aufmerksamkeit zu erregen und damit eine gesellschaftliche Debatte anzustossen. Das ist ein seltsames Verständnis von Opposition im breiteren Sinne. Würde man einen Journalisten kritisieren, weil er keine Partei gründet, sondern „nur“ schreibt? Außerdem: Viele der Kritiker scheinen sehr weltfremd und naiv. Man würde dem ein oder anderen wünschen, doch einfach mal den Alltag eines Berufsanfängers zu erleben. Vielleicht würden die vorgebrachten Forderungen nach mehr Mut dann ganz schnell verstummen…

  7. Das war nicht auf die Kommentare an sich, also nicht auf den Inhalt bezogen. Jedem seine Meinung! Viel mehr finde ich es nicht förderlich eine Diskussion mit durchweg negativen Video Botschaften zu beginnen. Eine Diskussion lebt doch von verschiedenen Meinungen. Wieso wurde dann kein einziger positiver Kommentar eingeblendet? Oder warum nicht auch ganz neutrale und sachliche Fragen? Vielleicht weil die Moderatorin dafür verantwortlich war und sich von Anfang an gegen Herles gestellt hat? Findest du das in Ordnung? So beginnt man doch keine Diskussion… Das war wirklich ein saftiger Vorgeschmack auf das absolut enttäuschende Gespräch danach.

  8. Gibts das ganze als Podcast? Irgendwie scheint es so, als ob Herles gar nix gesagt hat. Jeder hängt sich an Fragen auf. Wie hat er denn reagiert.

    Und: mir scheint das ganze ein bisschen absurd. Herles hat doch deutlich provoziert – das ist für mich offensichtlich. Wer provoziert (gerade solche Aussagen mit seinem Lebenslauf), der muss sich auf Kritik einstellen und wenn er gut ist seine Position begründen und belegen. Sonst ist seine Provokation nichts wert!!! Gerade weil er bestimmt in gewissen Teilen Recht hat wäre das für die Sache und ihn selbst wichtig. Und deshalb brauch es kritische Fragen.

    Ich bekomme langsam die Vermutung, dass Herles mit der Kritik nicht umgehen konnte. Und ich werde in meinem kleinen Vorurteil gegen uns Deutsche bestätigt, dass wir nicht streiten können – oder alles auf eine persönliche Ebene ziehen, wenn wir streiten.

    Oder dass die ganzen Maulhelden sich im Internet auslassen, aber keiner auf der Veranstaltung Position bezogen hat.

    Ich hoffe so auf einen Podcast…

    Max

  9. 1. War selber nicht bei der Diskussion anwesend, kann die Empörung aber in gewisser Weise verstehen. Das nicht, weil ich nicht der Meinung bin, dass er nicht hier und da Recht hätte! Er hat sicher einige annehmbare Punkte, wenn auch diese ziemlich polemisch präsentiert sind und an sich nichts Neues enthalten. Was jedoch wirklich stört ist, dass Herr Herles nicht mit gutem Beispiel voran geht. Er sagt nicht, wie er die Probleme überwunden hat (abgesehen davon, dass er jetzt nicht mehr in einer Beratung sondern bei einem Investment Fonds (VC, nehmen wir es mal nicht so genau) arbeitet. Er empört sich über die Zustände im System und wenn keiner schaut rennt er schneller mit als jeder andere, so z.B. mit der Studienwahl: Er fasst die WHU als zu kadermäßig auf und wechselt dann auf das Lehrenvorbild – die EBS (die zu diesem Zeitpunkt bereits einen um einiges schlechteren Ruf hatte re: Lehre). Ich hätte mich gefreut, wenn er auf meine Uni gekommen wäre, um mich mit ihm darüber zu unterhalten. Es wäre sicher auch hitzig geworden, denn im Endeffekt beleidigt er nun mal auch mich als Studenten mit den Attributen, die ich immer von mir fern halten wollte: Naivität, Kaltherzigkeit und Dummheit.

  10. Interessiert sich eigentlich irgendjemand auch noch mal für die Thesen und Inhalte von Herles – unabhängig von seiner Person? Oder ist das eine Dimension die an der ZU keine Rolle mehr spielt?

  11. Wenn jemand fragt „Haben Sie eine Haltung?“ Dann soll das sagen „du hast keine Haltung!“. Da ist nichts Kritisches dabei, simple Beleidigung.
    Hetze ist schon ein starkes Wort, das in eine falsche Richtung geht – er protestiert, beleidigt vielleicht sogar. Dazu hat er ein Recht, auch wenn er vorher nicht nach Problemlösungen gesucht hat. Dazu hat er auch das Recht, obwohl er weiter an einer „Kaderschmiede“ studierte.
    Den Dialog zwischen Herles und Jansen interpretiere ich anders. Während bei ihren Kunden ganze Existenzen auf dem Spiel stehen, kann der Berater maximal seinen Job verlieren. Das sieht Herles kritisch.
    Weder in der Diskussion, noch in den Kommentaren hat jemand Herles Buch in den Himmel gelobt. Was in seinem Buch gesagt wird, ist auch nicht sonderlich neu – deshalb überrascht das Echo umso mehr.
    Max, ich habe Herles als sehr sachlich in der Diskussion erlebt. Auf die Aussage, dass Herles wie jemand wirke, der „fast aus der WHU herausgeflogen wäre und es bei der Unternehmensberatung nicht geschafft hat“, fragte er woher der Fragesteller solche Informationen nimmt. Seine Position bezieht er aus seiner persönlichen Erfahrungen. Die konnte er belegen, was aber auch nicht in Frage gestellt wurde.
    Das keiner etwas auf der Veranstaltung gesagt hat, ist kritisch und das schließt auch mich ein. Vielleicht wurde nichts gesagt, weil es an diesem Abend eigentlich um Herles gehen sollte und nicht um die Debattenkultur an der Uni. Vielleicht wurde auch nichts gesagt, weil die Moderation grottig war und persönliche Beleidigungen nicht unterbunden wurden. Das ist jedoch keine Entschuldigung, sondern nur eine Erklärung.

  12. Ich kannte seine Thesen und würde diesen nicht widersprechen. Für die Zeppelin Universität habe ich sein Buch für nicht sonderlich kontrovers gehalten. Mich interessierte vielmehr, ob er in seiner jetzigen Arbeit als Venture Capitalist etwas anders macht. Dazu hatte ich am Nachmittag die Chance, als er in seiner Funktion als Risikokapitalgeber beim Entrepreneurs Club war. Die Veranstaltung war öffentlich und seine Antworten haben mich überzeugt.

    Das keiner etwas auf der Veranstaltung gesagt hat, ist kritisch, da kann ich mich nur wiederholen.

    Du unterstellst mir da einiges. Hast du auch was gesagt, oder kommentierst du nur anonym im Internet?

  13. Trifft auf jeden Fall ins Schwarze! War selbst bei der Veranstaltung und sie war inhaltlich eine Farce. Die „kritischen Anmerkungen“ waren sehr wohl von einem negativen Ton (nicht Unterton!) geprägt und waren in erster Linie gegen seine Person gerichtet, inhaltliche Beiträge waren kaum vorhanden. Es war ein Treffen von jungen Leuten, die massiv zur überheblichen Selbstdarstellung neigen („Herr Herles, sie sind ein Underperformer“). Die Studierenden wurden dabei von dem nicht ernstzunehmenden Rektor aufgestachelt, die Moderatorin hat, wie schon angemerkt, nicht moderiert – es war zum größten Teil eine Hetzjagd. Ich kenne die ZU kaum, doch kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass man dort keine Diskussionkultur oder Werte wie Respekt, Bescheidenheit und Demut lernt. Hatte das Gefühl, dass das Credo eher „Hauptsache selbstüberschätzt (die ZUler würden wohl selbstbewusst sagen) Kritik auf persönlicher Ebene ausüben!!“ lautet. Inhaltlicher Tiefgang? Null. Auf die Frage „Herr Herles, was bewegen Sie eigentlich??“ dachte ich die ganze Zeit nur: „Dass ihr hier auflauft und intensiv streitet schonmal, seht ihr das nicht?!“ Selbstreflektion. Geht gegen minus unendlich…

  14. Man darf Ihn mit Sicherheit hinterfragen. Aber als Berufseinsteiger in einer großen UB, da muss man sicherlich unterscheiden und das genau auf die Branche beziehen, läufst du bei kritischem Hinterfragen tatsächlich gegen eine Wand. Da geht es vordergründig um abliefern. Und wenn es „von oben“ heißt, die Aufgabe muss heute noch erledigt werden, auch wenn es bis 3 Uhr nachts dauert, will ich dich sehen, wie du um 23 Uhr aus dem ohne fertig erledigte Aufgabe aus dem Büro gehst oder alternativ deinem Chef widersprichst und sagst, dass du das morgen fertig machst.

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